Franzosenkraut wird oft als invasives Unkraut angesehen, da es sich stark ausbreitet. Auch rund um unsere SoLaWi wächst es reichlich. Wir entfernen es, damit die Nährstoffe im Boden den Gemüsepflanzen zugutekommen, die wir anbauen möchten.
Dabei ist Franzosenkraut vollständig essbar. Es hat einen milden, feinen Geschmack und ist vor allem äußerst nährstoffreich – bei einigen Nährstoffen enthält es sogar bis zu dreimal so viel wie Spinat!
Das Rezept ist ganz einfach und ähnelt einem klassischen Pesto. Außerdem ist es sehr flexibel und lässt sich leicht anpassen. In diesem Fall habe ich die Pinienkerne durch etwa zwei Drittel Walnüsse ersetzt, da diese ebenfalls bei uns in der Umgebung wachsen.
Den Parmesan kannst du ganz nach Belieben weglassen – so bleibt das Pesto vegan.
Zutaten aus der SoLaWi:
Franszozenkraut
Weitere Zutaten:
Olivenöl
Walnüsse
Pinienkerne
Salz
Pfeffer
Knoblauch
Parmesan
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen hohen Messbecher geben. Die genaue Menge der einzelnen Zutaten hängt ganz von deinem Geschmack und davon ab, wofür du das Pesto verwenden möchtest. Mit mehr oder weniger Olivenöl kannst du die Konsistenz nach Belieben anpassen – je nachdem, ob das Pesto eher cremig oder flüssiger sein soll.
Anschließend alles mit einem Pürierstab fein zerkleinern und zu einem gleichmäßigen Pesto vermixen.
Wenn dir das typische Basilikum-Aroma fehlt, kannst du einfach etwas frisches Basilikum hinzufügen. Das verleiht dem Pesto einen vertrauten Duft und Geschmack.
Du kannst das Pesto ganz klassisch zu Pasta genießen oder als Sauce zu Fleisch verwenden.
Ein besonders leckerer Tipp:
Verwende das Pesto für Hähnchenbrust aus dem Ofen. Dafür die Hähnchenbrust vorsichtig dünn aufschneiden und flach ausklappen. Eine Schicht Pesto darauf verstreichen, anschließend mit Parmaschinken belegen. Die Hähnchenbrust wieder aufrollen, mit einem Holzspieß oder Zahnstochern fixieren und in eine Auflaufform legen. Im vorgeheizten Ofen garen, bis das Fleisch durchgegart und saftig ist.